Der erste Buchtitel über inklusive Kulturpolitik
Der erste Buchtitel über inklusive Kulturpolitik  

Über professionelle Kunst von Menschen mit Behinderung und ganzheitliche Barrierefreiheit im Kulturbetrieb
 

Mit Beiträgen von
15 renommierten Expert*innen aus Kunst, Kulturpolitik, Gesellschaft und Wissenschaft

 

Interviews mit Künstlern mit Behinderung

Porträtfoto von Ulla Schmidt © Foto: Laurence Chaperon, 2016

Mit einem Geleitwort
von Ulla Schmidt,
Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

 

Kommentare

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die Buchpräsentation am Mittwoch war sehr gelungen. Ich bin froh, dass ich mich trotz Zeitmangels doch durchgerungen habe, diesen Abend in Berlin noch dranzuhängen, denn es war von der ersten bis zur letzten Minute fesselnd, sogar die Grußworte der Repräsentanten zu Beginn.

Ich habe das Buch gerade bestellt und weiß jetzt schon, dass ich die Artikel von Siegfried Saerberg und Bea Gellhorn als erstes lesen werde, weil die beiden mich auch auf dem Podium am meisten beeindruckt haben (natürlich werde ich dann auch die anderen Beiträge lesen). Auf die Interviews mit den Künstlern mit Behinderung bin ich ebenfalls sehr gespannt. 

 

Vielen Dank für die Initiative, die mit dem Buch angestoßen wurde und die hoffentlich weite Kreise zieht. Ich bitte Sie, fahren Sie auf dieser Schiene weiter, denn eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in Kunst und Kultur, die Menschen mit Behinderungen Teilhabe verweigert oder erschwert, ist inhuman. Veränderung tut hier dringend not!

 

Mit Dank und besten Grüßen

 

Florian Ketteler

15230 Frankfurt

E-Mail: florian.ketteler@t-online.de

 

05.10.2017

Liebe Macher des Buchs "Inklusive Kulturpolitik",

 

ich war letzte Woche bei der Buchvorstellung und ich fand es toll, zu sehen, dass beim Thema Inklusion & Kultur „mehrere Wege nach Rom führen“. Die Expertinnen und Experten auf dem Podium waren jede und jeder für sich total überzeugend, auch wenn sie unterschiedliche inklusive Ansätze vertreten. Diese Lösungsvielfalt darf man nicht plattwalzen, weil es ja auch unendlich viele Formen von Behinderungen und unendlich viele unterschiedlichen Konzepte von „Kultur“ gibt.

Ich habe mir dann gleich das Buch gekauft und habe zunächst vor allem die drei Interviews mit den behinderten Künstlern durchgelesen: Das sind so großartige, lebensweise Menschen und Künstler (P. Radtke, A. Brauns und B. Lika) mit so sympathischen Visionen von Inklusion. Ich kann Ihnen und unserer ganzen Gesellschaft nur von Herzen wünschen, dass diese Visionen umgesetzt werden.

Ihnen als den Machern des Buchs ein ganz großes Kompliment!

 

Herzlichst

 

Sonja Ebner-Kohn

10245 Berlin

E-Mail: sonja.ebner-kohn@web.de

 

04.10.2017

 

Menschen mit Behinderung in Kunst und Kultur
 

Mo 11.09.17 09:10 | 06:34 min | Bis 12.09.18 | kulturradio des Rundfunk Berlin-Brandenburg
 

Im Theater und der Oper gibt es Rampen und besondere Plätze für Rollstuhlfahrer*innen, Museen stellen Kunst von psychisch kranken Menschen aus und Theatergruppen wie Rambazamba spielen mit Erfolg für ein nicht-behindertes Publikum. Doch wo fehlt es noch an der Möglichkeit für Teilhabe von behinderten Menschen? Ein Interview mit Jakob Johannes Koch, der gerade ein Buch zur inklusiven Kulturpolitik herausgegeben hat.
 

Zum Interview

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